| 08. September 10 |
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![]() Jeden Mittwoch, 11:05 UhrWh. 14:05 Uhr, 17:05 Uhr und Donnerstag, 22:45 Uhr _______________________________________Am 08. September:Wh. Donnerstag 22:45 Uhr entfällt.
Sepp Forcher führt uns durch Österreichs Landschaft und Brauchtum, begleitet von Musikern und ursprünglicher Volksmusik mit ihren traditionellen Instrumenten.
____________________________Der eiserne Pilgerweg (2003)
Die Mariazeller Bahn ist eine bemerkenswerte Schmalspurbahn im Osten von Österreich. Neben ihrer historischen Bedeutung und ihrem hohen Stellenwert für die Bewohner entlang der Strecke ist sie nach wie vor ein wichtiges Nahverkehrsmittel und zugleich eine geschätzte Tourismusbahn. Ihr Reiz besteht sicher nicht darin, dass sie die höchste, steilste und schnellste unter den Schmalspurbahnen ist, sondern vielmehr in ihrer sanften und genialen Ausnutzung der natürlichen Geländeformen. Die Schmalspurbahn führt über 85 Kilometer, von der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten quer durch das Alpenvorland zu dem bekannten Wallfahrtsort Mariazell. Die ersten Pläne für diese Bahnlinie entstanden kurz nach Bau der Westbahnstrecke (1853), Baubeginn war jedoch erst 1896. Zwei Jahre später wurde dann die Stammstrecke St. Pölten - Kirchberg - Mank eröffnet. Zwischen 1907 und 1911 wurde die Mariazeller Bahn als erste österreichische Bahnlinie vollständig elektrifiziert. Die dafür hergestellten Lokomotiven sind heute noch im planmäßigen Betrieb.
Ein Hauptgrund für die Errichtung der Mariazeller Bahn war - im Gegensatz zu anderen Nebenbahnen - von vornherein nicht der Gütertransport, sondern der Transport von Wallfahrern nach Mariazell. Dem Eisernen Pilgerweg ist diese Folge der Sendereihe Klingendes Österreich gewidmet. Von Obergrafendorf bei St.Pölten aus beginnt Sepp Forcher seine Bahnreise nach Mariazell. Die Stationen sind u.a. Rabenstein, Kirchberg an der Pielach, Frankenfels, Laubenbachmühle sowie der höchste Punkt, den die Bahn mit ihrer atemberaubenden Trassenführung erreicht, Gösing in 891 Meter Seehöhe. Ein Abstecher führt Sepp Forcher nach Kernhof zum mittlerweile berühmt gewordenen Kameltheater. Über die Walster mit dem romantischen Hubertussee geht es wieder zurück zu den Geleisen der Mariazeller Bahn.
Mitterbach am Erlaufsee liegt genau an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark. Nach einem Abstecher auf die fast 1.300 Meter hohe Bürgeralpe mit der Erlebniswelt Holzknechtland wird schließlich das Ziel erreicht: Mariazell. Neben eisenbahntechnischen Raritäten, etwa der Fahrt mit einer 95 Jahre alten Dampflok, macht Sepp Forcher auf kulturelle und landschaftliche Kostbarkeiten in dieser reizvollen und abwechslungsreichen Gegend aufmerksam. Volksmusik- und Singgruppen, Chöre sowie eine Blasmusikkapelle sind die musikalischen Begleiter auf dem Eisernen Pilgerweg entlang der Mariazeller Bahn.
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